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1. DJK Übungsleitertag

Von Bäumen lernen

DJK geht neue Wege in der Ausbildung

(Rhein-Zeitung)

Die DJK Betzdorf spielte den „Piloten“: Der größte Verein der Siegstadt richtete am Samstag den ersten DJK-Übungsleitertag der Diözese Trier in Betzdorf aus. Mit dieser Veranstaltung geht der DJK-Sportverband einen neuen Weg in der Ausbildung von Übungsleitern.

„Das ist eine Auszeichnung für die Arbeit der DJK-Vereine im Westerwald“, freute sich Mitorganisator und Diözesansportwart Aloysius Mester über die Pilotfunktion. Mester und der Vorsitzende der DJK Betzdorf, Hans-Günther Ehlgen, hießen morgens 64 Teilnehmer im Foyer der Berufsbildenden Schule (BBS) Betzdorf/Kirchen auf dem Molzberg willkommen.

„Ich bin überrascht über die tolle Resonanz“, sagte Ehlgen in seinem Grußwort und fügte hinzu: „ nur mit Fortbildung kann Qualität in den Übungsstunden gewährleistet sein.“ Ehlgen wünschte den Trainern und angehenden Trainern „viel Spaß und viel Erkenntnis am heutigen Tag.“ Rainald Kauer, Jugend- und Bildungsreferent im DJK-Sportverband Trier, freute sich über viele „junge Gesichter“ an den Tischen. Es ist ja kein Geheimnis, dass die Vereine dringend Nachwuchs im Bereich der Übungsleiter brauchen und suchen. „Umso besser, dass wir die Jugend hier haben.“

Die DJK-Familie blieb nicht unter sich, sondern begrüßte auch Übungsleiter aus anderen Vereinen, wie dem VfL Kirchen und dem VfL Wehbach. Kauer gab im Foyer der BBS eine Einführung und zeigte sich überzeugt vom Erfolg des Pilotprojektes: „Ich bin optimistisch, dass es funktioniert.“

Während die Teilnehmer sich mit einer Meditation auf den Lehrgang einstimmten, erläuterte Mester das Konzept des ersten Übungsleitertages: Neu daran ist, dass wir in Workshops sechs verschiedene Themen an einem Tag zusammen anbieten.“ In Betzdorf konnten die Teilnehmer wählen zwischen folgenden Angeboten:

Allgemeines Koordinationstraining der Ballsportarten für 8-13-Jährige

Spielerisches Heranführen ans Rhönradturnen

Kleinkindersport für 4- bis 6-Jährige

Spielerische Leichtathletik für 12- bis 16-Jährige

Gesundheitssport bis ins hohe Alter

Wahrnehmung und Entspannung

Durch dieses „vielfältige Angebot“ – komprimiert an einem Tag – hofft der DJK-Sportverband Trier, dass seine Lehrgänge insgesamt künftig wieder mehr wahrgenommen werden. „Wir haben festgestellt, dass fachspezifische Lehrgänge teilweise sehr gut besucht sind, dass aber bei anderen die Resonanz fehlte“, erzählt Mester.

Die neue Struktur des Übungsleitertages mit Seminaren am Vor- und Nachmittag bot den Teilnehmern die Gelegenheit, je zwei verschiedene Kurse zu besuchen und fremde Sportarten kennen zu lernen. „Sie sollen untereinander Erfahrungen austauschen“, erzählt Kauer, beispielsweise beim gemeinsamen Mittagessen in der BBS.

Vor und nach der Mittagspause arbeiteten die Teilnehmer – die zum Teil weite Wege aus dem Saarland, vom Mittelrhein oder aus der Eifel auf sich nahmen – in sechs Gruppen mit den Referenten in der benachbarten Molzberghalle. Sportlehrer Jens Matheis (29) aus Trier unterrichtete das Koordinationstraining der Ballsportarten. „Was kann man in Einzel- oder Gruppenarbeit mit verschiedenen Bällen machen?“, lautete die Fragestellung. Zuwerfen und dribbeln. Spielerisch probierten die Übungsleiter und angehenden Trainer das Flugverhalten von Basket-, Hand- und Volleybällen aus. Die Motive zur Teilnahme am ersten Übungsleitertag waren bei den Teilnehmern ähnlich gelagert: Sie erhofften sich „neue Impulse“, um ihre Übungsstunden „abwechslungsreicher“ zu gestalten.

(Claudia Geimer, Rhein-Zeitung)

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Morgenimpuls

Sich verwurzelt fühlen… Baumimpuls

Bäume als religiöse Symbole

Bäume sprechen die Seele des Menschen an. Unzählige Gedichte, Lieder und Bilder belegen die reichen Erfahrungen, die Bäume uns Menschen schenken. Bäume schenken uns durch die Photosynthese das Leben. Bäume sind Wesen mit Ausstrahlung. Im alten Orient wurden weibliche Gottheiten in Bäumen verehrt. Eine Spur davon gibt es noch in der Bibel: im Buch Jesus Sirach vergleicht sich die Weisheit Gottes mit Bäumen. Im Buch Hosea 14,96 stellt sich Jahwe als grünender Wacholder vor.

Wir kennen den Baum der Erkenntnis und mache den Baum der Weisheit (Sir 24,12ff). In unserem Lebensraum gibt es Bäume, Wälder. Sie sind bedroht durch die von uns verursachte Umweltzerstörung, wie uns das Waldsterben eindringlich zeigt. Nicht zu vergessen die Abholzung der Regenwälder in anderen Kontinenten. Erst sterben die Bäume, dann die Menschen, so lautet die Einschätzung von Fachleuten.

Es ist an der Zeit, dass uns Bäume wieder heilig werden. Von ihnen müssen wir lernen, im Einklang mit den Naturkräften zu leben.

Wenn wir wieder eine wirkliche Verbindung zu Bäumen spüren, wird das Bedürfnis, sie zu erhalten und zu schützen, existentiell.

Viele Freizeiten finden draußen statt. Bäume stehen meist überall. Lebensbäume zu entdecken, gerade mit Kindern und Jugendlichen, dazu laden wir ein.

Wie schaffe ich einen Zugang zu Bäumen:

Kinder schließen Freundschaft mit Bäumen. Sie bauen Baumhäuser oder besteigen sie.

Verliebte ritzen Herzen und Namen in die Rinde von Bäumen, damit ihre Liebe mitwachse.

Markante Bäume sind Treffpunkte.

Bäume laden zum Ausruhen und Nachdenken ein.

Bäume geben Kraft, sind Sinnbilder für Erhabenheit.

Bäume sind beständig, einfach da.

Bäume sind individuell. Keiner gleicht dem anderen.

Wo Bäume sind, ist Wasser. Wo Wasser ist, ist Leben.

Bäume sind Sinnbilder für das Leben:

Körperübung: Stehen wie ein Baum

Wenn möglich, im Freien. Bei/unter Bäumen. Wichtig ist das Stehen auf festem Grund (barfuss oder in Schuhen) und Ruhe und Zeit, sich auf die Übung einzulassen.

Bitte zuerst einen guten Stand suchen (nicht zu eng und nicht zu breit), damit man den Kontakt zum Boden spürt. Nun die Fußsohlen wahrnehmen. Wo fühlt sich eine Stelle kalt, hart oder warm an? Spüre ich die Länge und Breite meiner Füße?

Wer möchte, kann nun die Augen schließen.

Stell dir vor, du bist ein Baum.

Es bilden sich Wurzeln an deinen Füßen.

Deine Wurzeln in der Erde geben dir Halt.

Richte Dich auf und breite Deine Arme aus und nun schwinge leicht hin- und her. So, als ob ein leichter Wind Dich bewegt…

Führe Deine Atmung von den Wurzeln in die Krone und zurück zu den Wurzeln. Ruhig und gleichmäßig in Deinem Rhythmus…

Wenn Du genug hast, schließe die Übung ab.

Bewege deine Zehen, deine Fußsohlen, öffne die Augen, schau’ Dich um und hol’ Dich wieder ins Hier und Jetzt zurück.

Wer möchte, kann von seinen Erlebnissen während der Übung erzählen.

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Abschlussgebet: Herr wie ein Baum

Herr, wie ein Baum

so sei vor dir mein Leben,

Herr, wie ein Baum

sei vor dir mein Gebet.

Gib Wurzeln mir, die in die Erde reichen,

dass ich tief gründe in den alten Zeiten,

verwurzelt in dem Glauben meiner Mütter und Väter.

Gib mir die Kraft, zu festen Stamm zu wachsen,

dass aufrecht ich an meinem Platze stehe

und wanke nicht, auch wenn die Stürme toben.

Gib, dass aus mir sich Äste frei erheben,

oh, meine Kinder, Herr, lass sie erstarken

und ihre Zweige recken in den Himmel.

Gib Zukunft mir und lass die Blätter grünen

und nach den Wintern Hoffnung neu erblühen,

und wenn es Zeit ist, lass mich Früchte tragen.

Herr, wie ein Baum

so sei vor dir mein Leben,

Herr, wie ein Baum

sei vor dir mein Gebet. (Lothar Zenetti)

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Sich um die Früchte seiner Arbeit kümmern…

Fragen:

_Was ist mir wichtig in meiner Tätigkeit als Übungsleiter, Trainer
oder Betreuer im DJK-Sportverein? (weiß)_

Welche Motive treiben mich an? (rot)

Welche Ziele möchte ich erreichen? (grün)

Aufgabe: Hefte die Blüten, Früchte und Blätter an die Äste der Baumzeichnungen.

Hier ist die Ernte:

Weiße Blüten:

Spaß und Freude am Sport weiter zu geben

Spaß! Umgang mit Anderen

Spaß an Sport und Bewegung vermitteln

Kontakte

Spaß zu vermitteln, den Kindern die Bewegung näherbringen

Mitbestimmung der Teilnehmer

Der Zusammenhalt der Gruppe

Freude an Bewegung, Kontakt mit Anderen

Den Spaß an der Bewegung weitergeben und Mitglied einer Gruppe zu sein

Spaß, Teamarbeit

Förderung Körper, Geist und Seele

Freude am Sporttreiben

Unterstützung Mitarbeit im Verein

Kinder / Erwachsene zu motivieren

Kindern den Spaß am Sport zu zeigen

Die Kinder auf ein höheres Leistungsniveau zu bringen

Ein wohnortnahes Bewegungsangebot schaffen

Freude und Spaß an der Bewegung vermitteln

Kompetenz

Den Kindern Abwechslung und Spaß am Sport bieten

Kindern den Spaß am Sport vermitteln

Den Kontakt zu Kindern haben

Den Kindern den Sport näher zu bringen / Respekt untereinander / Spaß miteinander

Den Kindern etwas Positives mit auf ihren Lebensweg geben

Die Kinder sollen Spaß am Sport haben

Das Leben der DJK allen Mitgliedern nahe bringen

Halt geben

Andere zu motivieren

Motivation / Vermittlung / Kommunikation

Rote Früchte:

Fit bleiben

Verantwortung für Menschen

Eigene Erfahrung und positive Einstellung zum Körper im Alter

Die Freude der Kinder und Jugendlichen an der Bewegung und dem Sport

Die Welt ein Stückchen besser zu machen

Mit Kindern Spaß an der Bewegung haben

Zusammenarbeit mit Kindern / Selbstbewusstsein fördern und stärken

Zusammenhalt in einer Gruppe

Meine Erfahrungen an die Kinder weiter geben

Sinnvolle Freizeitbeschäftigung

Allen das Sporterlebnis nahe bringen zu können

Kindern Spaß an der Bewegung vermitteln

Freude am Sport / Bewegung, Kommunikation

Spaß an Bewegung, Erfahrungen weiter geben

Zunehmender Rückgang der Freizeitgestaltung durch Sport

Den Kindern schönes und erfolgreiches Handballspielen beibringen

Mehr Begeisterung am Spot und an Bewegung

Selbst Erlebtes auch Anderen zu eröffnen

Meine Begeisterung am Sport auf die Kinder zu übertragen

Anerkennung und Selbsterfahrung

Fair Play

Jugendarbeit in der DJK und Kinder stark machen

Zu wachsen

Spaß

Spaß und Freude an der Bewegung

Spaß, Gemeinsamkeit, Gesundheit

Die eigene Freude am Sport anderen zu vermitteln

Grüne Blätter:

Kindern den Spaß am Sport wiederbringen

Andere Menschen für den Sport zu begeistern

Miteinander ein Ziel zu erreichen

Gemeinschaft, Zusammenhalt

Den Menschen Freude am Sport und Miteinander vermitteln

Einen guten Gruppenzusammenhalt

Freude an Bewegung / Teamgeist finden / körperliche Fitness / Körperbewusstsein

Den Kindern ein gutes Vorbild sein und ihnen viel Spaß bereiten

Die Kinder sollen sich möglichst so für ihre Umwelt und Mitmenschen interessieren, dass sie selbst Übungsleiter werden wollen

Kinder im sportlichen / sozialen Bereich fördern

Dass über die eigene Teilnahme am Sport das Weiterbestehen der Sportart gesichert ist

Beweglichkeit und Fitness auch im Alter – Spaß, Kommunikation

Förderung / Vermittlung von christlichen Werten; z.B. Füreinander da sein

Selbstständigkeit

Alle Kinder zum Spielen motivieren und auch schlechtere Spieler einsetzen

Übungsleiterlizenz / Motivation der Kinder

Den Kindern Spaß am Sport zu vermitteln

Kindern eine Möglichkeit geben, sportlich kreativ zu sein

Motivation, wenn Kinder Spaß am Sport haben

Dass Andere ihre Ziele erreichen

Kindern die Möglichkeit geben, sich im Sport selbst zu finden und mit Anderen Spaß haben

Kinder sollen Freude an Bewegung haben

Gemeinsamkeit

Dass die Kinder und ich Spaß haben, dass die Kinder Sport machen

Freude an Bewegung

Erfolgreich mit Spaß Handball spielen. Den Teamgeist fördern

Neue Triebe zu bekommen

Der Jugend im Verein das DJK-Motto zu verinnerlichen; Mittelpunkt Mensch