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DJK-Übungsleitertag in Herdorf

Am Samstag 4. Juni 2016 bot der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier in Zusammenarbeit mit der TUS DJK Herdorf einen Tag der Qualifizierung für Vereinsmitarbeiter/innen im Bereich von Bewegung und Sport an. Es gab die Möglichkeit sich intensiv und umfangreich mit Themen des DJK-Sports zu beschäftigen. Einen besonderen Wert wurde dabei auf die Umsetzung des Mottos “DJK Sport und mehr” gelegt, Entsprechende Bachsteine sollten den Mitarbeiter/innen eine Orientierung in ihrer Arbeit bieten.

Die Veranstaltung fand Anerkennung im Rahmen der DOSB-Richtlinien zur Verlängerung der Lizenzen mit acht Lerneinheiten.


1. DJK Übungsleitertag

Von Bäumen lernen

DJK geht neue Wege in der Ausbildung

(Rhein-Zeitung)

Die DJK Betzdorf spielte den „Piloten“: Der größte Verein der Siegstadt richtete am Samstag den ersten DJK-Übungsleitertag der Diözese Trier in Betzdorf aus. Mit dieser Veranstaltung geht der DJK-Sportverband einen neuen Weg in der Ausbildung von Übungsleitern.

„Das ist eine Auszeichnung für die Arbeit der DJK-Vereine im Westerwald“, freute sich Mitorganisator und Diözesansportwart Aloysius Mester über die Pilotfunktion. Mester und der Vorsitzende der DJK Betzdorf, Hans-Günther Ehlgen, hießen morgens 64 Teilnehmer im Foyer der Berufsbildenden Schule (BBS) Betzdorf/Kirchen auf dem Molzberg willkommen.

„Ich bin überrascht über die tolle Resonanz“, sagte Ehlgen in seinem Grußwort und fügte hinzu: „ nur mit Fortbildung kann Qualität in den Übungsstunden gewährleistet sein.“ Ehlgen wünschte den Trainern und angehenden Trainern „viel Spaß und viel Erkenntnis am heutigen Tag.“ Rainald Kauer, Jugend- und Bildungsreferent im DJK-Sportverband Trier, freute sich über viele „junge Gesichter“ an den Tischen. Es ist ja kein Geheimnis, dass die Vereine dringend Nachwuchs im Bereich der Übungsleiter brauchen und suchen. „Umso besser, dass wir die Jugend hier haben.“

Die DJK-Familie blieb nicht unter sich, sondern begrüßte auch Übungsleiter aus anderen Vereinen, wie dem VfL Kirchen und dem VfL Wehbach. Kauer gab im Foyer der BBS eine Einführung und zeigte sich überzeugt vom Erfolg des Pilotprojektes: „Ich bin optimistisch, dass es funktioniert.“

Während die Teilnehmer sich mit einer Meditation auf den Lehrgang einstimmten, erläuterte Mester das Konzept des ersten Übungsleitertages: Neu daran ist, dass wir in Workshops sechs verschiedene Themen an einem Tag zusammen anbieten.“ In Betzdorf konnten die Teilnehmer wählen zwischen folgenden Angeboten:

Allgemeines Koordinationstraining der Ballsportarten für 8-13-Jährige

Spielerisches Heranführen ans Rhönradturnen

Kleinkindersport für 4- bis 6-Jährige

Spielerische Leichtathletik für 12- bis 16-Jährige

Gesundheitssport bis ins hohe Alter

Wahrnehmung und Entspannung

Durch dieses „vielfältige Angebot“ – komprimiert an einem Tag – hofft der DJK-Sportverband Trier, dass seine Lehrgänge insgesamt künftig wieder mehr wahrgenommen werden. „Wir haben festgestellt, dass fachspezifische Lehrgänge teilweise sehr gut besucht sind, dass aber bei anderen die Resonanz fehlte“, erzählt Mester.

Die neue Struktur des Übungsleitertages mit Seminaren am Vor- und Nachmittag bot den Teilnehmern die Gelegenheit, je zwei verschiedene Kurse zu besuchen und fremde Sportarten kennen zu lernen. „Sie sollen untereinander Erfahrungen austauschen“, erzählt Kauer, beispielsweise beim gemeinsamen Mittagessen in der BBS.

Vor und nach der Mittagspause arbeiteten die Teilnehmer – die zum Teil weite Wege aus dem Saarland, vom Mittelrhein oder aus der Eifel auf sich nahmen – in sechs Gruppen mit den Referenten in der benachbarten Molzberghalle. Sportlehrer Jens Matheis (29) aus Trier unterrichtete das Koordinationstraining der Ballsportarten. „Was kann man in Einzel- oder Gruppenarbeit mit verschiedenen Bällen machen?“, lautete die Fragestellung. Zuwerfen und dribbeln. Spielerisch probierten die Übungsleiter und angehenden Trainer das Flugverhalten von Basket-, Hand- und Volleybällen aus. Die Motive zur Teilnahme am ersten Übungsleitertag waren bei den Teilnehmern ähnlich gelagert: Sie erhofften sich „neue Impulse“, um ihre Übungsstunden „abwechslungsreicher“ zu gestalten.

(Claudia Geimer, Rhein-Zeitung)