Ein Besuch im Kloster Himmerod in der Eifel
Leben hinter den Klostermauern
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Schwere Zeiten für das weltbekannte Kloster Himmerod in der Eifel. Eine drohende Insolvenz konnte die 11 Zisterziensermönche in letzter Minute abwenden. Vielfältige Aktivitäten werden derzeit umgesetzt, um eine neue personelle wie finanzielle Grundlage zu schaffen. In seiner Klosterführung ging Pfarrer Fritsch, jüngstes angehendes Mitglied des Ordens auf die aktuelle Situation ein. Dabei führte er die 22 interessierten DJK´ler/innen in die Ordensregeln und das Klosterleben ein. Berichtete von der Vergangenheit des Klosters Himmerod und den Herausforderungen, die die heutige Zeit an die Ordensgemeinschaft stellt. Mit über 40 Mitarbeiter/innen ist das Kloster ein mittelständisches Unternehmen, das wirtschaftlich straff geführt werden muss.
Als Abt Randulf im 12. Jahrhundert im Auftrag von Bernhard von Clairvaux den Standort für das Kloster im Salmtal festlegte, war von all den aktuellen Problemen einer modernen und zukunftsgewandten Klosterleitung keine Spur. Die Urbarmachung und Bewirtschaftung der Kulturlandschaft sowie die Schaffung eines Glaubenszentrums waren die Antriebkräfte der Ordensgemeinschaften in ihrer Gründerphase. „Uns fehlen heute die Handwerker im Orden, jetzt müssen wir uns die Dienstleistungen einkaufen und das ist teuer“, so Pfarrer Fritsch.
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Klosterleben gestern und heute, so lautete der Titel einer besonderen Veranstaltung, die sich der geistliche Beirat im DJK-Diözesanverband Trier Otmar Fechler einfallen lies. Seiner Einladung folgten viele interessierte DJK´ler/innen. Einen Tag mit den Herausforderungen des Klosterlebens konfrontiert werden, das beeindruckte und so wurden wertvolle Eindrücke gesammelt. Das Kloster Himmerod war hierbei ein idealer Ort voller Mystik, Glaube und Leben. Am Ende des Tages waren sich alle über die Tragweite eines Klosterbesuches bewusst und freuten sich darüber, diesen Tag erlebt zu haben. Die abschließende Vesper bündelte die Tageseindrücke sehr anschaulich.


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