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DJK-Jugendevent 2016




“Der Traum von Olympia”

DJK-Jugendevent: Rio bewegt.UNS.

Ins Schullandheim nach Oberthal hatte die DJK-Sportjugend im Bistum Trier eingeladen, um sich mit dem Thema „Rio bewegt. Uns. Komm mit auf den DJK-Olymp“ zu beschäftigen. Auch wenn in diesem Jahr nur 22 Jugendliche dem Ruf folgten, so war es doch eine abwechslungsreiche, spannende und interessante Reise zu den Werten des Sports.

Die drei Tage waren geprägt durch viel Bewegung und Sport, der Auseinandersetzung mit den ethischen Fragen zum Sport und insbesondere den olympischen Spielen in Rio de Janeiro und nicht zu Letzt, einem besonderem Miteinander in der Gruppe. Aus Oberthal, Oberwesel, Ochtendung und Heusweiler hatten sich die Jugendlichen auf den Weg ins nördliche Saarland gemacht, um sich gemeinsam mit dem sportlichen Großereignis in Rio zu beschäftigen. Inhaltliche Grundlage bildete dabei die aktuelle Kampagne „ Rio bewegt. Uns.“ Diese beschäftigt sich mit den benachteiligten Menschen in der brasilianischen Metropole
und der baldigen Olympiastadt. In sehr unterschiedlichen Arbeitsgruppen wurde am Thema gearbeitet und der Transfer zu den Vorstellungen junger Menschen zu ihrem Sport entwickelt. Die Leitidee des Sports in der DJK, die sich am Menschen orientiert, vertieft und erörtert.
In einem Gottesdienst mit Beirat Pfarrer Volker Teklik formulierten die Jugendlichen ihren Anspruch an einen fairen und werteorientierten Sport. Gerade die Geschichte von Samia, die junge Olympionikin aus Somalia, die sich auf den Weg zu den Olympischen Spielen 2012 nach London machte, bewegte und eröffnete zugleich Perspektiven für eine menschlichere Gesellschaft und einen humanen Sport. Samia stirbt im Mittelmeer als Flüchtling auf sehr traurige und dramatische Art und Weise, wegen ihres Traums von Olympia. Ihr Tod wirft kritische Fragen auf. Fragen, auf die die jungen Menschen in den Tagen in Oberthal Antworten erarbeiteten. Der Blick auf Chancengleichheit und Fairness spielte dabei eine wesentliche Rolle. Mit der Zulassung eines internationalen Flüchtlingsteams bei Olympia durch das Internationale Olympische Komitee, wurde gerade in den letzten Tagen ein besonderes Zeichen und Signal der Integration gesandt.

Mit vielfältigen Ideen, praktischen Hilfen und bewegten Herzen machten sich die Teilnehmenden dann wieder auf den Weg in ihre Vereine. Die Olympische Idee, mit dem Blick auf friedliche, faire und menschliche Begegnungen junger Menschen im Sport, lebt und bewegt zugleich.


DJK-Jugendevent 2015

Begeisterung und Resonanz machen Mut

Mit über 30 Teilnehmenden war das diesjährige DJK-Jugendevent im saarländischen Oberthal gut besucht. Bei tollem Wetter konnte ein Programm mit Klettern und Kanufahren erlebt werden. Zudem stand die Erlebnispädagogik für die Verantwortlichen in der Sportjugendarbeit der DJK-Vereine im Vordergrund.

Das Jugendevent möchte junge Menschen vorbereiten und motivieren sich in der Jugendarbeit einzubringen. Raum zum Ausprobieren, zum Austauschen und zum Kennenlernen bieten sowie Vereinsprojekte präsentieren und anstoßen. Dadurch wird jugendliches Ehrenamt gefördert!

Und dieses Konzept ist aufgegangen. An drei Tagen lernten sich die Teilnehmenden aus den DJK-Sportvereinen Fensdorf, Wissen, Herdorf, Oberwesel, Marpingen, Oberthal und Heusweiler kennen. Dies sehr intensiv beim gemeinsamen Kletterkurs oder beim Kanufahren auf dem Bostalsee. Zusätzliche gemeinschaftsfördernde Spiele sowie Impulse rundeten die Tage im Schullandheim in Oberthal ab.

Für einige war es das erste Mal, dass sie sich mit Jugendlichen aus anderen DJK-Sportvereinen auf die Suche nach dem „mehr“ der DJK machten, andere reflektierten die Tage im Saarland als sehr gelungen und impulsgebend. In der eigenen Vereinsarbeit werden die Anregungen und Erlebnisse jetzt sicherlich das Programm beeinflussen und bereichern und so für Begeisterung und Motivation sorgen.

Einige Fotos dokumentieren die Vielfalt der Angebote. Auch im kommenden Jahr wird die DJK-Sportjugend im Bistum Trier sicherlich wieder ein Jugendevent anbieten. Dann heißt es, sich rechtzeitig die begehrten Plätze zu sichern!

Bilder


Diözesaner Aussendungsgottesdienst im Bistum Trier

Weihbischof Brahm eröffnet in Marpingen die Sternsingeraktion

Über 250 kleine, bunt gekleidete „Könige“ haben am 2. Januar die Marpinger Pfarrkirche Maria Himmelfahrt gefüllt. Gemeinsam mit Weihbischof Robert Brahm haben sie das diesjährige Dreikönigssingen für das Bistum Trier eröffnet. In einem festlichen Gottesdienst mit Dechant Volker Teklik, dem Saarbrücker Jugendpfarrer Christian Heinz sowie weiteren Geistlichen sandte Weihbischof Brahm die aus dem ganzen Bistum Trier angereisten Sternsinger zu den Häusern und Wohnungen, wo sie den Menschen Gottes Segen überbringen.

In den nächsten Tagen werden – rund um das Dreikönigsfest am 6. Januar – etwa 20.000 junge Leute im Bistum Trier von Tür zu Tür ziehen, ihre Lieder singen und die Menschen segnen. Das bei der Sternsingeraktion gesammelte Geld geht an Hilfsprojekte für Kinder in aller Welt. Im Mittelpunkt der aktuellen Aktion steht das Schicksal von Flüchtlingskindern in Malawi und weltweit. Im Gottesdienst berichtete deshalb Ann-Michelle Brunder aus Bous vom Leben der Kinder in Malawi, wo sie selbst ein Freiwilliges Jahr geleistet hatte.

Weihbischof Brahm berichtete vom Schicksal des 17-jährigen Ali, der aus seiner Heimat Afghanistan fliehen musste und in Saarbrücken gestrandet ist. Dank der Hilfe tatkräftiger Menschen und eines von ihnen zeitweise eingerichteten Kirchenasyls könne Ali nun bleiben. Ali sei gerettet worden, weil sich Menschen für andere und für Gerechtigkeit eingesetzt haben. Sich einzusetzen für andere junge Leute, damit die auch in Frieden und Gerechtigkeit leben können, das sei in den nächsten Tage die Aufgabe der Sternsinger. Mit ihrer Aktion sorgten die jungen Leute dafür, dass die Welt ein wenig gerechter wird, lobte Weihbischof Brahm die Kinder und Jugendlichen. „Viele Menschen schauen in diesen Tagen auf Euch. Viele stehen hinter Euch und Ali; und viele Kinder, in Malawi und anderswo, zählen auf Euch“, sagte Brahm.

Der Gottesdienst in Marpingen wurde musikalisch gestaltet von Jürgen Brill und den jungen Solisten Jacob, Clemens und Clara Brill sowie Alisa Jakobs. Die Orgel spielte Regionalkantor Wolfgang Trost. Die DJK-Sportjugend Marpingen hatte die Aussendungsfeier mit vorbereitet und sorgte auch mit einem zünftigen Würstchen-Essen sowie einem kleinen Programm in der Sporthalle für den Abschluss.

Der Brauch des Dreikönigssingens oder Sternsingens geht bis ins Mittelalter zurück. Die heute vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend getragene Aktion hat sich zum weltweit größten Hilfswerk von Kindern für Kinder entwickelt. In ganz Deutschland sammelten die Sternsinger seit 1959 über 858 Millionen Euro mit denen weltweit rund 65.000 Projekte unterstützt wurden und werden. Im Bistum Trier sammelten die Sternsinger im vergangenen Jahr 2,32 Millionen Euro.