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Inklusive Arbeit im Sport ist ein zentrales Anliegen





Inklusion ist das Gegenteil von Exklusion, was Ausgrenzung oder Ausschluss bedeutet, und steht für das Recht auf gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe an der Gesellschaft als zentrales Menschenrecht.
Teilhabe ist das Wort, das Inklusion am treffendsten erklärt. Politisch und sportpolitisch wird der Begriff in erster Linie in Verbindung mit Menschen eingesetzt, die eine Behinderung bzw. Beeinträchtigung haben. Das Wort Integration steht mittlerweile vor allem für die Eingliederung von Menschen mit Migrationshintergrund.
Im DJK‐Sportverband gilt seit seiner Gründung das Leitbild ‚Sport um der Menschen willen‘ als zentrale Grundorientierung. Wir grenzen Teilhabe nicht auf Menschen mit Behinderung ein, sondern versuchen, durch unsere Angebote alle Menschen einzubeziehen. Dabei fordern wir unsere DJK‐Vereine auf, sich immer wieder neu zu orientieren und zu öffnen für Menschen mit Behinderung, Benachteiligte und Randgruppen. Der DJK-Sportverband will Barrieren abbauen – Barrieren in den Köpfen und in den Strukturen.

Beim 16. DJK-Bundessportfest 2010 in Krefeld öffnete der DJK-Sportverband einige seiner Wettbewerbe für Menschen mit und ohne Behinderung und beschritt damit Neuland. Zum 17. DJK-Bundessportfest in Mainz vom 6. bis 9. Juni 2014 unter dem Motto „GEMAINZAM BEGEISTERN“ hat die DJK das Angebot gemeinsamer Meisterschaften erheblich ausgebaut. Außerdem gibt es inklusive Begegnungswettkämpfe sowie ein inklusives Rahmenprogramm.

In den DJK-Sportvereinen wird Inklusion gelebt und ist substantieller Bestandteil von Bewegung und Sport. Gerade die Möglichkeit seinen Körper im Sport oder bei der Bewegung anders wahrzunehmen eröffnet besondere Momente in der menschlichen Entwicklung der Persönlichkeit. Dies wird in den DJK-Sportvereinen gelebt. Aus dieser Sicht und Verantwortung gegenüber den Menschen sind Sportvereine und insbesondere DJK-Sportvereine, durch ihre werteorientierte Arbeit, prädestiniert für ein Engagement im Bereich der Integration bzw. Inklusion von Zufluchtsuchenden.
Kostenfreie Mitgliedschaften, abgesicherter Versicherungsschutz sind hierbei seit Beginn der Flüchtlingswelle geregelte Konzepte in der Öffnung für diese Personengruppe. Der Sport spricht viele Sprachen und so ermöglicht er einen schnellen und unproblematischen Zugang zu den Menschen und unter den Menschen. Gerade Kindern und Jugendlichen werden Augenblicke geschenkt, die sie aus der Isolation von Flucht, Vertreibung und Schmerz herausführen. Dies passiert in vielen DJK-Sportvereinen im Bistum Trier täglich sehr konkret.


Mit dem DJK-Ethikpreis im Bistum Trier „Der Mensch im Sport“ möchte der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier auf Menschen aufmerksam machen, die sich für ein christliches Menschenbild im Sport und durch den Sport einsetzen und so verdient machen. 2012 gewann Michaela Schäfer, die sich als Trainerin und Breitensportwartin der DJK Köllerbach einer besonderen Aufgabe voller Leidenschaft und Hingabe gewidmet hat. Sie kümmert sich mit großem ehrenamtlichem Einsatz und viel Herz um geistig behinderte Menschen, gibt ihnen Halt und Orientierung im und über den Sport hinaus. Auch 2014 wurde die Ehrung an die Gruppe “Miteinander“– Menschen mit und ohne Behinderung aus Ochtendung im Bereich Inklusion verliehen. Die Gruppe hat das Ziel, das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung nachhaltig zu fördern.

DJK Ethikpreis im Bistum Trier